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Ausbildung und Studium
Für pädagogische Berufe bei VitosFür pädagogische Berufe bei Vitos

Allgemeine Informationen

Die Ausbildungsstrategie der Vitos Teilhabe orientiert sich an zum Teil neuen Ausbildungsformaten oder setzt verstärkt auf interessierte Studierende im Rahmen von Praktika.

Im Schnitt nutzen rund 35 Auszubildende die verschiedenen Möglichkeiten bei Vitos Teilhabe. Die Aufgaben, die Auszubildende bei Vitos Teilhabe übernehmen, sind sehr vielfältig. Im Mittelpunkt steht immer die Unterstützung der Menschen mit Behinderung bei der Bewältigung ihres Alltags sowie die Begleitung der Kinder und Jugendlichen.

Folgende Möglichkeiten haben Sie bei der Vitos Teilhabe:

Klassische Ausbildung zur/zum Erzieher/-in

Auszubildende zum/zur Erzieher/-in haben ganzjährig die Möglichkeit, in den teil- und vollstationären Angeboten der Jugendhilfe und Behindertenhilfe Praktika und Hospitationen durchzuführen.

Beispiele hierfür sind:

  • Mehrwöchige Praktika im Rahmen der schulischen Ausbildung
  • Hospitationen und Vorpraktika in Kooperation mit Fachschulen zur Berufsorientierung oder Vorqualifikation
  • Das Anerkennungsjahr als vergüteter Bestandteil der Erzieherausbildung

 

Nach dem schulischen Teil der Ausbildung ist es vorgesehen, dass jede/r angehende Erzieher/-in oder Heilerziehungspfleger/-in ein Anerkennungsjahr absolvieren muss.

Die möglichen Praxisorte der Vitos Teilhabe sind hessenweit an über 31 Standorten zu finden. 

Die Vitos Teilhabe bietet vielfältige Ausdifferenzierungsformen der Jugendhilfe an, so ist es ebenso möglich, Praxiserfahrung im Bereich der Tagesgruppenarbeit zu sammeln, wie in der vollstationären Jugendhilfe mit geschlechtsgemischten und geschlechtshomogenen Betreuungsgruppen unterschiedlicher Altersklassen. (Zum Beispiel: Jungengruppe, Mädchengruppe, Wohngruppe für Kinder unter 6 Jahren, usw.).

Auch in der Behindertenhilfe besteht die Möglichkeit, in einer Tagesstätte oder einer Wohnstätte das Anerkennungsjahr zu absolvieren.

Die ausgeschriebenen Stellen für ein Jahrespraktikum finden Sie in der Jobbörse.

Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin bzw. zum Heilerziehungspfleger

Die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin bzw. Heilerziehungspfleger dauert drei Jahre. Sie gliedert sich in praktische und theoretische Ausbildungsabschnitte. Ziel der Ausbildung ist es, dass unsere Auszubildenden Menschen mit Behinderung in unseren Wohn- und Tagesstätten pädagogisch und pflegerisch unterstützen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Hierfür lernen sie Grundlagen der Pflege ebenso, wie passgenaue Angebote im kreativ-musischen, sprachlich-kommunikativen und gesundheits-bewegungsorientierten Bereich zu entwickeln und umzusetzen.

 

  • Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
    oder
  • mittlerer Abschluss (Realschulabschluss)
    und jeweils
  • Nachweis einer beruflichen Vorbildung durch:
     
    • einen Abschluss als Sozialassistent/in
      oder
    • den Abschluss einer sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer

Weitere Zugangsmöglichkeiten 

  • allgemeine Hochschulreife aus dem beruflichen Gymnasium mit einschlägiger Fachrichtung und eine mindestens sechswöchige einschlägige Fachpraxis
    oder
  • Fachhochschulreife aus dem beruflichen Gymnasium mit einschlägiger Fachrichtung und einschlägigem Praktikum zum Erwerb der Fachhochschulreife
    oder
  • Fachhochschulreife aus der Fachoberschule mit einschlägiger Fachrichtung, entweder aus Form A mit einschlägigem Praktikum oder aus Form B mit vorheriger einschlägiger Berufsausbildung

Das jeweils erforderliche Praktikum können Sie in unseren Einrichtungen ableisten. Wir bieten Jahrespraktika für Sozialassistenten und Sechs-Wochen-Praktika für Abiturienten an.

  • Ihr Urlaubsanspruch und die Vergütung orientiert sich am TVAöD-Pflege. Sie erhalten je nach Ausbildungsjahr zwischen rund 1.190 und 1.353 Euro monatlich (Stand: 01.04.22).
  • Start der Ausbildung: 01.08./01.09.

Praxisintegrierte vergütete Ausbildung (PivA) im Erzieherbereich

Die praxisintegrierte vergütete Ausbildung ist eine weitere Ausbildungsform auf dem Weg zur Erzieher/-in.  Dieses Ausbildungsformat richtet sich vor allem an „Quereinsteiger“ in den Erzieher- bzw. Heilerzieherberuf.

In der Regel sind dies interessierte Studierende, die bereits eine andere Ausbildung durchlaufen und oft mehrere Jahre gearbeitet haben.  Die Umschulung zum/r Erzieher/-in oder Heilerziehungspfleger/-in kann nur gestartet und über 3 Jahre absolviert werden, wenn für diesen Personenkreis ein kalkulierbares Einkommen vorhanden ist.

Aber nicht nur bei Quereinsteigern ist diese Ausbildungsform sehr beliebt. Sie richtet sich an alle, die Freude am pädagogischen Handeln haben und eine Schulform mit vorrangig praxisintegrierten Ausbildungsinhalten bevorzugen.

Der Unterschied zur vollschulischen Ausbildung (zwei Jahre schulischer Teil, ein Jahr Berufspraktikum) liegt darin, dass die Studierenden von Beginn der Ausbildung an in einer sozialpädagogischen Einrichtung angestellt sind und ihre Ausbildung vergütet wird. Entsprechend des Ausbildungstandes sind die angehenden Erzieher*innen einige Tage in der Schule und den Rest der Arbeitswoche in der Praxisstelle.

Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieher/-in dauert ebenso wie in der klassischen Erzieherausbildung 3 Jahre. Sie teilt sich folgendermaßen auf:

1. und 2. Ausbildungsjahr: 2 Praxistage / 3 Schultage

3. Ausbildungsjahr: 3 Praxistage / 2 Schultage

Die Ausbildungsvergütung ist nach Ausbildungsjahren gestaffelt. Entsprechend der tariflichen Vorgaben steht den PivA Studierenden ein Jahresurlaub von 30 Tagen zu.

Interessierte Menschen wenden sich zur Aufnahme der Erzieherausbildung an eine Fachschule für Sozialwesen, die den Ausbildungsgang „PivA“ anbietet. Dies sind in Hessen inzwischen sehr viele Schulen.

Liste der Fachschulen für Sozialwesen mit PivA-Klassen 

Inzwischen liegen erste Erfahrungen von abgeschlossenen PivA Maßnahmen vor. Diese zeigen, dass sich die duale Ausbildung bewährt hat. Die meisten Auszubildenden verbleiben in ihren Ausbildungsbetrieben und erleben den hohen praktischen Anteil ihrer Ausbildung als sehr wertvoll und interessant.

Praktika im Rahmen eines Studiums

Verstärkt ermöglicht die Vitos Teilhabe Studierenden der Sozialen Arbeit/ Sozialpädagogik die Durchführung von Praktika in unseren Einrichtungen. Je Studienort weichen die Praxiszeiträume stark voneinander ab. Dies können festgelegte Stunden über einen Zeitraum von Monaten in einer Einrichtung sein oder auch Zeitblöcke, die zusammenhängend absolviert werden.

Unser Ziel ist es, den Studierenden das Praxisfeld der Kinder- und Jugendhilfe oder der Behindertenhilfe nahezubringen und als möglichen Einsatzort nach dem Studium zu eröffnen.

Seit vielen Jahren bilden wir eine interne Weiterbildung zur Praxisanleitung an, um Praxisanleiter zu befähigen, den Ausbildungsauftrag gut umzusetzen. Ziel ist es, jede/n Praktikanten/-in und jede/n Auszubildende/n im Rahmen der Ausbildung gut zu begleiten und zu sichern.

Nur das „Anerkennungsjahr“ zur staatlichen Anerkennung im Anschluss an ein Studium ist hinsichtlich der Vergütung über den TVAöD geregelt. Alle anderen Teilzeitpraktika haben hier keine Vorgaben. In der Regel werden diese Zeiten für die Studenten nicht finanziell entlohnt.

Wir haben uns für eine geregelte Bezahlung im Sinne einer Praktikumsvergütung entschieden, um damit die Arbeit der Praktikantinnen und Praktikanten anzuerkennen und das Arbeiten in unseren Einrichtungen attraktiver zu gestalten.

6 Gründe, für uns zu arbeiten

1

Wertschätzung

Arbeiten Sie in einer Atmosphäre, in der der Mensch im Mittelpunk steht. Bei Vitos bringen wir unseren Klient/-innen, Bewohner/-innen und Partnern die Menschlichkeit entgegen, die wir auch untereinander leben. Sie erfahren bei Vitos Wertschätzung und einen vertrauensvollen Umgang miteinander.

2

Gemeinsam stark

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Ausbildung bei Vitos Teilhabe zu absolvieren, lernen Sie auch andere Bereiche unseres Unternehmens kennen. Sie können in einer anderen Gruppe oder in einer anderen Region hospitieren. Unser großer Vorteil liegt darin, dass wir hessenweit an 31 Standorten vertreten sind. Da sind auch Umzüge kein Hinderungsgrund, bei uns zu arbeiten.

3

Perspektiven

Sie wollen sich stetig weiterentwickeln und mit uns gemeinsam hoch hinaus? Kein Problem! Wir bieten Ihnen zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten und halten das Personalentwicklungsprogramm „Perspektive Teamleitung“ für Sie bereit.

4

Gemeinnützigkeit

Bei uns arbeiten Sie in einer gemeinnützigen Einrichtung, die keine Gewinne an Anleger ausschütten muss. Seine Überschüsse kann Vitos in die stetige Verbesserung der Angebote und in die Infrastruktur investieren. Seien Sie mit uns kompetent für Menschen.

5

Öffentlicher Dienst

Bei Vitos profitieren Sie von allen Vorteilen des öffentlichen Dienstes. Ihre Ausbildungsvergütung, Urlaubsansprüche und Arbeitsrahmenbedingungen sind im Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes transparent geregelt.

6

Betreuung

Während Ihrer Ausbildung werden Sie von den Praxisanleitern/-innen in Ihrer Wohngruppe betreut. Sie haben also jederzeit kompetente Ansprechpartner/-innen, die Sie auf alle Aspekte Ihrer anspruchsvollen Tätigkeit vorberieten.

Video

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Bewerbung

Hilfe bei der Bewerbung

Ihre Bewerbung richtigen Sie bitte direkt an die jeweilige in der Stellenanzeige angegebenen Kontaktperson. Ausführliche Informationen zum Vitos Bewerbungsprozess finden Sie hier.

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