Eine psychiatrische Erkrankung geht immer mit einer Beziehungsstörung einher. „Dann ist die Interaktion mit anderen Menschen erschwert und soziale Kontakte brechen ab“, erklärt der Gesundheits- und Krankenpfleger. Wenn es gelingt, mit den Patient/-innen eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, ist eine wichtige Voraussetzung für den Therapieerfolg geschaffen. Das erfordert von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Einfühlungsvermögen und ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz.
Um der anspruchsvollen Aufgabe der Pflege gerecht zu werden, bildet Vitos Gießen-Marburg an der unternehmenseigenen Vitos Schule für Gesundheitsberufe Oberhessen seinen Nachwuchs aus. Im April und im Oktober startet hier jedes Jahr ein neuer Kurs. An jedem Kurs nehmen etwa 15 Personen teil. Für Vitos ist die Fort- und Weiterbildung eine Herzensangelegenheit und wird als kontinuierlicher Prozess verstanden. An der Vitos Akademie, die ein eigenständiges Unternehmen innerhalb des Vitos Konzerns ist, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 80 verschiedenen Seminaren sowie Fachtagungen ihre beruflichen Kompetenzen erweitern und zusätzliche Qualifikationen erwerben. Auch besteht für Mitarbeiter/-innen von Vitos die Möglichkeit, die duale Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in mit einem akademischen Studium Advenced Nursing Practice B.A. zu ergänzen oder berufsbegleitend einen Bachelor of Arts in Psychiatric Nursing zu erlangen. Sie qualifizieren sich damit als akademische Fachkraft im pflegerischen Bereich.
Markus Kraft-Balkau hat in einem Bewerbungsverfahren den Zuschlag für einen Studienplatz bekommen. Vitos vergibt pro Jahr bis zu 20 Stipendien für das Bachelorstudium und finanziert die Studiengebühren und Reisekoste für Präsenztage an der Akademie.